Schweizweit ein einmaliges und historisches Denkmal ist der Wappenfels im Chessiloch bei Grellingen im Birstal, Region Basel vom ersten Weltkrieg. Diese Gedenkanlage haben Männer während dem 1. Weltkrieg von militärischen Einheiten in angespannter Zeit erschaffen. Damals hatten die Soldaten die Aufgabe, die zwei Eisenbahnbrücken vor einem möglichen Angriff der Deutschen zu schützen, denn das Schweizer Militär befürchtet, dass die Deutschen Soldaten die Eisenbahnlinie führ Ihre Zwecke benützen könnten. Die Linie hätte von Basel via Delsberg (Delémont) nach Frankreich geführt. Mit Minenkammern an den Pfeilern wurden die zwei Brücken von einem Mineur-Detachement ausgerüstet.
Landsturm-Männer vom Bataillion 25 aus dem Schwarzbuebenland (Bezirk Thierstein, Kanton Solothurn)waren die ersten Bewacher der Eisenbahnbrücken. Sie hausten oft unter schwierigsten Wetterbedingungen in einfachen Unterkünften gleich neben dem Wappenfels und in einer kleinen Felsenhöhle auf der nördlichen Strassenseite die heute verbaut ist und nicht mehr sichtbar ist. Um die 60 Einheiten der Schweizer Armee leistete hier bei jedem Wetter ihren Wachtdienst während der vier jährigen Grenzbesetzung von 1914 - 1918.

















