Werbung:










 Wetter:








Reisetipps

Möchten Sie Berlin Besuchen?
Finden Sie Ihre perfekte Ferienwohnung in Berlin.


Ferienwohnung Paris bietet zahlreiche Unterkünfte für Ihren Paris Besuch.


Werbung




 
Gipsgrube Zeglingen
Die Ehemalige Gipsgrube in Zeglingen ist heute ein Naturschutzgebiet. Der Abbau von Gips in Zeglingen geht bis ins 15. Jh. zurück (Ersterwähnung). Die erste Gipsmühle stand um 1771 zwischen Erlimat und Rötler am Neunbrunnen. Gegenüber dem Gasthaus Rössli stand 1858 eine Gipsmühle. Die Gips-Union AG übernimmt ab 1904 den Abbau und Weiterverarbeitung in Läufelfingen. 1910 wurde die Gipsgrube in Zeglingen durch eine Seilbahn mit Läufelfingen erschlossen. In den 1920iger Jahre arbeiteten bis zu sechzig Leute in der Gipsgrube. 1983 wurde die Seilbahn still gelegt, der Abbau wurde erweitert auf Anhydrit. Wegen Erschöpfung des Gipsvorkommens wurde der Abbau 1986 eingestellt, weiterhin wurde Anhydrit abgebaut. Die AG Hunziker &. Cie. kauft 1999 die Abbaukonzession und betreibt die Gipsgrube weiter. Die Holcim Schweiz AG übernimmt ab 2002 die Gipsgrube. Im Juni 2003 wird die Gipsgrube endgültig geschlossen.

Gips bleibt Gips
Die grundlegenden Arbeitsschritte zur Verarbeitung von Gipssteinen waren schon immer die gleichen. Es galt Gipssteine zu finden und diese aus dem Berg heraus zu brechen. Das Gesteinsmaterial musste zerkleinert und nach Läufelfingen transportiert werden. Was in den Anfangsjahren mühsame Handarbeit war, erledigten mit der fortschreitenden Mechanisierung schon bald Maschinen. Kleine Dieselzüge und die Seilbahn nach Läufelfingen ersetzten den zeitraubenden Transport mit Pferdefuhrwerken. In der Verarbeitungsfabrik in Läufelfingen hat man die Gipssteine zu Pulver gemahlen. Das gebundne Wasser wurde anschliessend durch starkes Erhitzen entfernt. Das Gipspulver konnte danach von der Bauindustrie verwendet werden.

Die ursprüngliche Gipsgrube muss gigantisch gewesen sein. Heute ist der grösste Teil bereits wieder mit Aushubmaterial bedeckt und aufgefüllt. Nur noch Ansatzweise sieht man den ehemaligen Stufenabbau der Grube so wie zwei Stollen. Es lohnt sich die Grube zu besuchen. Es führt ein Lehrpfad durch die Grube mit Info-Tafeln und informiert über den damaligen Abbau, heutige Fauna und Flora.


Achtung
Da der Steinbruch sehr viel loses Gestein aufweisst und es nur eine Frage der Zeit ist, bis eine beachtliche Menge Geschiebe ins rutschen gerät (vor allem bei lang anhaltenden Regenschauer) ist es nicht ganz ungefährlich sich am Rande des Steinbruches aufzuhalten. Sie betreten die Gipsgrube auf eigene Verantwortung. Baselferien.ch lehnt jede Haftung bei Schäden oder Unfall ab.



Fotos: Dominik Stohler, Ziefen
Fotografiert am: Samstag, 16. April 2011
Alle Fotos copyright © by Stohler, Ziefen.

Gallery Script 2.3.2

    1/3     (Bilder insgesamt: 45)     » Nächste Seite

Seiten: 1   2   3  

fotos-gips-klein-01.jpg
fotos-gips-klein-02.jpg
fotos-gips-klein-03.jpg
fotos-gips-klein-04.jpg
fotos-gips-klein-05.jpg
fotos-gips-klein-06.jpg
fotos-gips-klein-07.jpg
fotos-gips-klein-08.jpg
fotos-gips-klein-09.jpg
fotos-gips-klein-10.jpg
fotos-gips-klein-11.jpg
fotos-gips-klein-12.jpg
fotos-gips-klein-13.jpg
fotos-gips-klein-14.jpg
fotos-gips-klein-15.jpg