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Ruine Pfeffingen (BL)
Die Höhenburg Pfeffingen liegt hoch über dem Birstal auf der linken Seite auf dem Ausläufergrat des Blauen (837 m).Erreichbar ist die Ruine von Aesch aus, dem Wegweiser nach Pfeffingen folgend. Vis à vis von der Kirche stehen Parkplätze zur Verfügung. Zu Fuss erreicht man die Ruine in ca. einer halben Stunde. Oben angelangt eröffnet es einem einen grandiosen Blick aufs Gebiet Dorneck, Birseck, auf die Ortschaften Pfeffingen, Aesch, Reinach, Dornach, Arlesheim, Münchenstein und die Stadt Basel, sowie weiter hinten aufs Wiesental im Schwarzwald. Die Ruine weist eine beachtliche Grösse auf. Sie war mit Sicherheit eine der grössten Burg in der Region Basel gewesen. Der ehemalige Wohnturm ist aus Sicherheitsgründen abgesperrt wegen Einsturzgefahr (herunterfallende Steine). Die heutige Besitzerin der Ruine ist der Kanton Basellandschaft. Die Burg ist von nationaler Bedeutung.


Achtung:
Der Aufenthalt auf der Ruine ist nicht ganz ungefährlich, insbesondere beim ehemaligen Wohnturm. Sie besteigen die Ruine Pfeffingen auf eigene Verantwortung. Baselferien.ch lehnt jede Haftung bei Unfällen oder Schäden ab.


Geschichte:
Um Welche Zeit die Burg Pfeffingen erbaut wurde ist nicht klar. Es wird vermutet, dass sie im 12. Jh. um 1135 erbaut worden ist. Ende des 12. Jahrhundert viel die Burg den Grafen von Thierstein durch das Erbe der Grafen von Saugern zu. Die Burg wurde Mitte des 13. Jahrhunderts neu gestaltet. Nach den umfänglichen Umbauten nahm die Familie der Thiersteiner selbst Wohnsitz auf der Burg. Aus ungeklärten Gründen geriet die Burg Mitte des 14. Jahrhundert in Lehnsabhängigkeit vom Bistum Basel. Beim Erdbeben von Basel (1356), wurde auch die Ruine stark beschädigt. Mitte des 14. Jahrhunderts trennte sich die Blutlinie der Thiersteiner in zwei Linien. Eine Linie wohnte fortan auf der Farnsburg, die andere Linie auf Neu-Thierstein und Pfeffingen. Mit dem Tod Oswald II. (1513) und Wilhelm (1519) starb die Familie Thierstein-Pfeffingen aus. Erst 1522 konnte der Streit um das Erbe beigelegt werden, wo bei die Burg nun dem Bischof gehörte, der einen Vogt einsetzte. Um 1750 wurde die Burg durch die Familie Blarer von Wartensee endgültig aufgegeben. Danach wohnte vorübergehend ein Einsiedler auf der Burg. 1761 wurde die Burg auf Abbruch versteigert und zerfiel in der Folge rasch.

Mehr Infos:
Wikipedia Wikipedia


Fotos: Dominik Stohler, Ziefen.
Fotografiert am: Dienstag, 2. August 2011.
Alle Fotos Copyright © by Stohler, Ziefen.

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