Badischer Bahnhof Basel

Der Badische Bahnhof Basel (Basel Bad Bf) hat seinen Standort in Kleinbasel auf der rechten Rheinseite und liegt ganz auf schweizerischem Hoheitsgebiet. Betrieben wird er aber von der Deutschen Bahn (DB). Das Bahnhofgebäude besteht aus einem langen Gebäudekomplex. Auf der rechten Seite weist der Gebäudekomplex einen markanten Turm auf, der schon von weitem zu sehen ist. Der Zoll ist im Gebäude integriert. Die Schalterhalle fällt durch seine gerundete Decke auf. Alle internationalen Züge die von Deutschland kommen halten zuerst am Basel Badischer Bahnhof bevor es zum schweizerischen Bahnhof Basel SBB geht.
 

 
Der Trennungsbahnhof, eröffnet 1863, weisst 10 Perrongleise auf, wobei nur die Gehsteige überdacht sind. In den Gebäuden sind die Schalterhalle sowie diverse Läden untergebracht. Vor dem Bahnhof befindet sich direkt die Tramhaltestelle. Die Tramlinie 2 (grünes Tram) führt sie direkt zur Messe Basel und in die Basler Innenstadt


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Badischer Bahnhof Basel zweiter Weltkrieg

Während des ersten Weltkrieges wurde der Badische Bahnhof Basel von schweizerischen Militärtruppen besetzt. Beim zweiten Weltkrieg hingegen blieb der Badische Bahnhof Basel in der Hand der Deutschen Reichsbahn. Da die deutsche Pass- und Zollkontrolle ab Mai 1940 auf deutsches Gebiet zurück verlagert werden musste, ging der Personenverkehr auf ein Minimum zurück. Der gesamte innerdeutsche Umsteigeverkehr wurde fortan über den Bahnhof Weil am Rhein abgewickelt. Die Züge die trotzdem über schweizerisches Hoheitsgebiet fuhren wurden durch SS-Wachen begleitet, da es mehrere Male zu Fluchtversuchen kam.

Ein Grossteil des „Italienkohle“-Verkehrs während des zweiten Weltkrieges wurde über den Badischen Bahnhof Basel abgewickelt. 25 bis 30 Züge mit Kohle beladene Wagons passierten täglich die Grenze zwischen dem Deutschen Reich und der Schweiz. Weil Grossbritannien die Verschiffung von Kohle das mit Deutschland verbündete Italien unterband, wurden die Kohletransporte durch die Schweiz notwendig. Italien als auch die Schweiz war auf Kohlenimporte angewiesen, weil sie selber keine Vorräte besassen.

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