Burg Reichenstein, Arlesheim

Nordöstlich hoch über Arlesheim (BL) mitten im Wald auf einem Felssporn steht die Burg Reichenstein. Es ist eine kleine Burg. Die Burg besteht aus einem Wohnturm und dem etwas höheren Bergfried, der südlich an dem Wohnturm angebaut ist. Bevor man auf die Burg gelangt muss man eine kleine Brücke überqueren. Hinter dem Burgtor befindet sich ein kleiner Innenhof. Allerdings ist die Burg nicht öffentlich zugänglich. Am 1. Mai und 1. August von 10:00 – 16:00 Uhr ist die Burg jedoch frei zugänglich und steht der Öffentlichkeit offen zur freien Besichtigung. Die Burg kann für Anlässe gemietet werden. Nahe bei der Burg sind Grillierplätze eingerichtet.
 

Erreichbarkeit der Burg Reichenstein

Tram

Ab Bahnhof Basel SBB mit der Tramlinie 10 (gelbes Tram) Richtung Dornach Bahnhof, Haltestelle Stollenrain aussteigen, Fahrzeit ca. 22 Minuten, danach den Wegweisern folgen bis zur Burg Reichenstein, ca. 40 Gehminuten. Es geht alles bergaufwärts, ca. 2,1 km.

Ab Bahnhof Arlesheim / Dornach ca. 45 Gehminuten, ca. 2,4 km.

Auto

Mit dem Auto von Arlesheim den braunen Wegweisern folgen Richtung Schönmatt. Etwas oberhalb der Ruine Birseck links in den Wald einbiegen bis zum Parkplatz. Danach ca. 10 Gehminuten bis zur Burg. Von Parkplatz aus ist die Strasse bis zur Burg geteert, es geht aber relativ steil bergauf. Für Gehbehinderte oder Rollstuhlgängige ist der Aufstieg nicht geeignet.


Werbung

Geschichte

Erstmals wird die Burg Reichenstein 1239 erwähnt. Ursprünglich waren es drei Burgen, wobei heute noch zwei übrig geblieben sind (Birseck und Reichenstein). Erbaut wurde die Burg von den Grafen von Frohburg um im Birseck ihren Einfluss zu verstärken. Der Vorstoss der Frohburger schlug jedoch fehl. 1245 übergab Ludwig von Frohburg die Burg an den Bischof von Basel. Danach übergab der Bischof die obere Burg als Lehen dem Geschlecht Reich, was zur Namensbildung Reichenstein führte. Durch das Erdbeben von 1356 wurde die Burg beschädigt. Die Familie Reich hat sie aber wieder instand gesetzt. Im 17. Jahrhundert zerfiel die Burg endgültig. Um 1813 wurden die Ruinen Reichenstein und Waldenburg zusammen an Johann-Rudolf Focart-Weiss verkauft. 1932 kaufte Dr. J. Brodbeck-Sandreuter die Ruine Reichenstein samt Wald. Brodbeck liess die Burg wieder aufbauen nach den Plänen des Burgenforscher und Architekten Eugen Probst aus Zürich. Der Besitzer richtete 1938 eine Familienstiftung ein, die 1972 in eine öffentlich-rechtliche Stiftung umgewandelt wurde. Seither wird die Burg von dieser Stiftung genutzt und betreut.
 

Weitere Sehenswürdigkeiten

Weitere Sehenswürdigkeiten in und um Arlesheim sind die Ermitage, die barocke Domkirche, das Schloss Birseck, der alte Dorfkern von Arlesheim, das nahe gelegene Goetheanum und die Ruine Dorneck in Dornach.
 

Kommentar hinzufügen

Diese Webseite verwendet Cookies Weitere information

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen